Krebstherapie

Allein im deutschsprachigen Raum erkranken weit über 500.000 Menschen jedes Jahr an Krebs.

Falsche und übermäßige Ernährung, Bewegungsmangel, Stress aber auch ererbte Faktoren sind maßgeblich an der Krebsentstehung beteiligt.

Krebs erfasst den ganzen Menschen und dies muss in der Therapie berücksichtigt werden, denn auch wenn die Krankheit nur an einer bestimmten Stelle im Körper auftritt, so ist dies doch der Ausdruck einer Entgleisung des biochemischen Gleichgewichtes des gesamten Organismus.

Daher ist der erste Schritt der ganzheitlichen Krebstherapie die Stabilisierung des Immunsystems. Unabhängig davon, welche Therapieform gewählt wird, sollte vor Therapiebeginn ein „Immunstatus” erstellt werden. Aus diesem wird ersichtlich, wie gut die körpereigne Abwehr funktioniert.

Das Wiedererlernen einer gesunden Lebensweise mit Bewegung und Entspannung, sowie ausgewogene Ernährung (Reduktion von Übergewicht) und vor allem Vermeidung von Stress sind wesentliche Grundpfeiler einer ganzheitlichen Therapie.

Die ganzheitliche Krebstherapie dient als Ergänzung zur konventionellen Behandlung! Sie besteht aus Wiederherstellung des Säure-Basen – Gleichgewichtes, einer Darmsanierung, Immunmodulation, Entgiftung, TCM, Enzymtherapie, Bewegungstherapie.

Zudem sind die Zusammenhänge von Psyche und Immunsystem in der Krebstherapie von ganz entscheidender Bedeutung.

Deshalb werden Meditation, autogenes Training, Psychotherapie etc. eingesetzt, und dienen der Verbesserung der Lebensqualität während und nach radikalen Therapieformen und zur Verstärkung der Wirksamkeit der konventionellen Methoden.

Häufig eingesetzt werden Biomodulatoren, darunter versteht man biologische Naturheilmittel, die das Immunsystem stärken, verändern oder unterstützen. Eine Form der Immunmodulation stellt die Mikroimmuntherapie dar. Botenstoffe der Abwehrzellen und Nukleinsäuren werden in bestimmten hohen Verdünnungen in Form von Globuli verabreicht. Enzyme hemmen den für das Wachstum der Tumorzellen verantwortlichen Faktor.

Thymuspeptide vermehren Lymphozyten und deren Untergruppen. Das Knochenmark wird zur Produktion angeregt.

Mistelpräparate, die Tumorzellschädigend wirken, werden 2-3 mal pro Woche subcutan injiziert, d.h. unter die Haut, gespritzt.

Vitamine und Spurenelemente ergänzen die Therapie. Mit reduziertem Glutathion kann z.B. während einer Chemotherapie die sogenannte Apoptose gefördert werde, dies ist eine Art körpereigenes Selbstmordprogramm für entartete Zellen.

Die Hyperthermie gehört in einigen Kliniken bereits zur Standardtherapie. Da Tumorzellen hitzeempfindlich sind, wird das betroffene Gewebe mittels Mikrowellen überhitzt, und die Krebszellen zerstört.

Eines der Hauptanliegen der ganzheitlichen Krebstherapie ist die Verlängerung und Verbesserung der metastasenfreien Lebenszeit.

Da das Spektrum der komplementären Methoden sehr vielfältig ist, sollten alle behandelnden Therapeuten über die Anwendung anderer Therapien informiert werden. Denn nur so kann einerseits eine Öffnung für ein Miteinander von komplementären und konventionellen Methoden erreicht werden, andererseits wird auch so eine Qualitätssicherung im Sinne des Patienten erreicht.